2012/06/25

Was uns sonst so auffiel...



Auf unserer Tour durch Deutschland haben wir natürlich öfters auch die ehemals innerdeutsche Grenze überquert. Es ist schon seltsam, doch auch über 20 Jahre nach dem Fall dieser Grenze ist es für uns immer noch etwas Besonderes, hier zu stehen und zu sehen, wie selbstverständlich der Verkehr hinüber und herüber fließt.

 

Wie in jedem Jahr lief auch im vergangenen in den Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland die Aktion "Kinder helfen Kindern". Sie erbrachte eine Summe von 140 Tausend Euro zugunsten der anstehenden Renovations- und Umstrukturierungs- 
arbeiten im Waisenhaus Cambine. Zugleich gibt es Autos, die kosten pro Stück genau so viel oder noch mehr. - Ist das nicht verrückt?
Doch Pusteblume: Wir waren mit dem "Silberpfeil" im Hintergrund unterwegs! (Nur um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen...)
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Mitte Juni aus Deutschland nach Mosambik zurückkehren heißt: ein Land verlassen, wenn es am hellsten ist um anzukommen in einem anderen, wenn das am dunkelsten ist. In den Tropen ist die Dämmerung ohnehin nur kurz, und jetzt im Winter bricht sie auch noch früh herein. In Cambine beginnt sie im Juni gegen 17.30 Uhr ein und um 18 Uhr ist es stockfinster. Da denken wir natürlich mit Wehmut zurück an lange laue Sommerabende am heimatlichen Lagerfeuer... Wenn in Mosambik Sommer ist - zu Weihnachten - sitzen wir abends auf der Terrasse. Die Haut ist feucht von einem Gemisch aus Schweiß (wegen der oft schwülen Hitze) und Autan (wegen der Malariamücken). Dann genießen wir die längsten Abende des Jahres. Dann ist es erst gegen 19 Uhr stockdunkel. Immerhin.



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